Asylantenvirus: Grüne wollen Nepp klagen

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Sachverhaltsdarstellung zu Zitat aus Aussendung des Wiener FPÖ-Chefs eingebracht.

Wien. Die Grünen schalten nach dem „Asylantenvirus“-Sager von Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp die Staatsanwaltschaft ein. Eine Sachverhaltsdarstellung sei am heutigen Dienstag eingebracht worden, informierte die Partei die APA. Abgeordnete Meri Disoski bekräftige in einem schriftlichen Statement zudem ihre Rücktrittsaufforderung an Nepp.

Nepp kontert: „In Asylheimen werden Krankheitsfälle vertuscht“!

Kronen Zeitung: Wiens Vizebürgermeister Dominik Nepp (FPÖ) will etwas erkannt haben, das allen Epidemiologen bislang verborgen geblieben ist: Ursache der Corona-Pandemie ist ein „Asylantenvirus“, wie er sagt. Damit hat der gerade erst angelaufene Wahlkampf in der Bundeshauptstadt schon jetzt einen Tiefpunkt erreicht. Die Grünen schalteten die Staatsanwaltschaft ein.

Wiener Anwalt (74) geht es nun wieder „prächtig“

Er galt als erster Coronavirus-Patient in einem Wiener Spital, lag über Wochen hinweg schwer krank auf einer Wiener Intensivstation. Nun gibt es gute Nachrichten von jenem 74 Jahre alten Anwalt, der Ende Februar positiv auf das Virus getestet worden war. Wie Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) in sozialen Medien mitteilte, gehe es dem Juristen nun wieder „prächtig“.

„Spätestens im Herbst haben wir etwas Wirksames“

Er ist ein Weltstar der Virologie, hat Medikamente gegen Grippe, HIV und Hepatitis C entwickelt. Und er ist mein Bruder. Im „Krone“-Interview spricht der Biochemiker Dr. Norbert Bischofberger (64) über das heimtückische Coronavirus, den Wettlauf der Forscher im Kampf um einen Wirkstoff, politische Versäumnisse und das Ende der Pandemie.