Autofahrer Belastungspaket ist Geisterfahrt gegen die Wirtschaft

Autofahren, Rauchen und Alkohol”genuß” wird also ab März teurer, die Steuern und Abgaben darauf werden empfindlich erhöht weil die Regierung einige Milliarden mehr braucht. Während man auf´s Qualmen und Saufen verzichten kann wird man hpts. am Land auf´s Auto angewiesen sein. Vor allem um zB. tgl. 100km in die Arbeit zu fahren um das Bruttosozialprodukt zu erwirtschaften das die Politiker dann einkassieren.

So wollen wir uns also dem Autofahrer widmen, einer Spezies (ca. 4,6 Mio. Menschen) welche hierzulande fast 10 Mrd. € jährlich in die Staatskasse einbringt.
Der Österreichische Autofahrer, auch liebevoll “Melkkuh der Nation” genannt zahlt bislang, auch ohne der Reform 2014 schon ca. 2 – 5 x soviel Steuer als die Deutschen Autofahrer. Dafür hatten wir ja eh nur eine 90% höhere NOVA als die Nachbarn. Jene die ihren Bundesbürgern übrigens auch Mautgebühren rückerstatten. Sie wissen schon: Jenes Land wo clevere Autokäufer aus unserem Ösiland va. deutsche Marken selber hereinholen weils dann immer noch billiger ist.

Mit dem neuerlichen Anschlag auf unsere Autofahrer will die Regierung ca. 300 Mio. € hereinbringen.

Einen Teil davon soll die Erhöhung der NOVA bringen:

Bei der Normverbrauchsabgabe wird der verbrauchsabhängig zu berechnende Satz auf einen Höchstwert bis zu 30% verdoppelt. Neben der Grundlage des Kraftstoffverbrauchs gibt es ein Bonus/Malus für CO2 und NOx-Emissionen welches ab Inkrafttreten der Neuregelung die Belohnung der schadstoffarmen Autos verstärken soll. Leider trifft die 90 g/km Grenze nur 0,8% aller Fahrzeuge!

sa. NOVA Rechner

 

Während die NOVA “nur” bei Neuzulassung zu entrichten ist entgeht der 2.ten Teuerungs-Welle keiner -nämlich der

Erhöhung der Motorbezogenen Versicherungssteuer:

Die “KFZ-Steuer” soll ab März 2014 ca. 230 Mio. € mehr in die Kasse des Finanzministers einbringen. Im Schnitt wird diese Steuer lt. ÖAMTCin etwa 30% des durchschnittlichen Einkommens ausmachen“.  Wir erinnern uns: 4,6 Mio. Autofahrer welche das Fahrzeug zur Arbeitsfahrt brauchen um eben das zu verdienen was einem der Staat zum Großteil wieder wegnimmt.
Bisher wurde die Höhe der monatlichen Steuer berechnet, indem von der Leistung in kW 24 abgezogen wurden und dann die daraus resultierende Zahl mit 0,55 multipliziert wurde.
Ab März werden ebenfalls weiterhin 24 kW von der Gesamt-kW Zahl abgezogen, für die ersten 66 kW, die über die 24 frei-kW hinaus gehen, werden jedoch schon 0,62 € pro kW und Monat verrechnet. Für weitere 20 kW kommen dann 0,66 € pro kW und Monat hinzu, und für alle kW darüber hinaus sind sogar 0,75 € fällig.

sa. Rechner Motorbezogene Versicherungssteuer

Nebenwirkungen – Geisterfahrt gegen die Wirtschaft!

Es ist nicht nur die unmittelbare Abmagerungskur fürs Geldbörsel, nein es geht noch viel weiter: Über weitere unerwünschte Nebenwirkungen informiert uns keine Regierung sondern der Arbeitskreis der Automobilimporteure, die FPÖ, Team Stronach uvam.:

  • FPÖ Landesparteisekretär NAbg. Christian Hafenecker befürchtet das “aufgrund der Kostenexplosion allein in NÖ fast 4000 Autohändler” ins Schleudern kommen könnten!
  • Das Team Stronach befürchtet (sicherlich im Hinblick auf das Business ihres Parteigründers) einen “massiven Jobverlust in der Autoindustrie!
  • Dr. Felix Clary, Vorsitzender des Verbandes der Automobilimporteure meint das “die
    Staatseinnahmen aus der motorbezogenen Versicherungssteuer in den letzten zehn Jahren bereits um über 41 Prozent angestiegen sind” (Ich meine: Gut möglich weil die Autos immer stärker motorisiert wurden stiegen auch die Abgaben ohne das sie von Politikern erhöht wurden…)