Die GROSSE LÜGE mit den Mikrokrediten

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Rudolf Hundstorfer | ©: Andy Wenzel, Bundeskanzleramt
Der Sozialminister Rudolf Hundstorfer spricht zu den Untertanen | ©: Andy Wenzel, Bundeskanzleramt

5 Jahre Mikrokredit: 410 Mikrokredite vergeben – 90 Prozent der Firmen sind noch am Markt! So lautet eine heutige APA Meldung in der sich das Sozialministerium und Minister Rudolf Hundstorfer wieder einmal selbst beweihräuchern. “90 Prozent dieser Unternehmen sind noch am Markt, lediglich 44 GründerInnen mussten wieder aufgeben oder erhielten ein lukrativeres Angebot und kehrten in eine unselbstständige Tätigkeit zurück“, unterstrich Sozialminister Rudolf Hundstorfer in einer Aussendung. “Das Mikrokreditprogramm ist ein voller Erfolg und die hohe Überlebensrate der Neugründungen zeigt, dass es richtig ist, die Anträge genau zu prüfen“, so der Sozialminister.

96 % Absagen, aber nur für bestimmte Antragssteller

Da wir in der Sache Mikrokredit auch einen konkreten Fall im Archiv haben, müssen wir den Jubel über diese Finanzierungsform leider etwas dämpfen.

Fakt ist: Diese Prüfung ist schnell beendet und hat nur eine Killerargument gegen die Vergabe: Die Nationalität!
Sie ahnen was das heisst?
Jener Österreicher, über dessen Fall wir Bescheid wissen hatte eine sehr gute Idee, ein Konzept und sogar schon Kunden. Eins vorweg: All das wurde umgesetzt – aber von anderen Leuten, mit anderen Akzent…
Der Inländer kann dort noch so alle Bedingungen erfüllen, er hat keine Chance! Jener Mann hatte jahrzehntelang hier seinen Wohnsitz, sogar einen Job und in der Gemeinde bestens verwurzelt. Es fehlte halt nur das Kleingeld für die Technik, das war´s; Selbst ein Gratis Büro wäre dagewesen, Mitarbeiter brauchte das Start-Up vorerst keine.

Ich bin schon beim Schritt 4 von 15 rausgeworfen worden” meint der enttäuschte Jungunternehmer in Spe damals. Er hat solange nachgefragt, die Leute dort  “sekkiert und gebohrt” bis jemand dort zugab das ihrer Meinung nach “die Kredite eigentlich NUR an Ausländer gehen würden …
Ein Beweis für die harten Kriterien dürfte auch die enorm hohe Abweisungsquote sein: 96 % erhalten eine Absage!
Dabei wird dieser Mikrokredit von vielen als letzte Chance angesehen weil man bei den unflexiblen Banken auf Granit beißt.

Sie wissen schon vor allem die Banken welche uns im TV mit “Düdeledü” Werbung ihre Bürgernähe zeigen wollen. Jene Bank die für Arbeit und Wirtschaft da sein will und auch am Fußballplatz und bei Autopannen immer hilft. Jene, die zu den sturen Bankern gehört die in Wahrheit ein grausames Spekulationsspiel auf den Konten ihrer Kunden führt.
Jene Banken die der Steuerzahler immer retten muss..
Diese, sowie die Henkersknechte und Fesselanleger der Wirtschaft treiben ja die Menschen erst in die Klauen der Banker.

Doch Hundstorfer prahlt weiter mit den Mikrokrediten:

ZITAT:

Das Mikrokreditprogramm hat sich in Österreich inzwischen fest etabliert, das könne man nicht nur an den vergebenen Krediten ablesen, sondern auch am großen Interesse an dieser Finanzierungsform. Seit dem Start des Programms hat es 10.163 Anfragen gegeben. Der überwiegende Teil der KreditnehmerInnen (372) betreibt ein Einzelunternehmen, 28 eine Offene Gesellschaft und 10 eine Kommanditgesellschaft. 114 der gewährten Mikrokredite waren für Unternehmen in Handel und Vertrieb, 44 für Tourismus- und Gastronomiebetriebe, 33 für Handwerk und Bau und 27 für die Branche Technik, EDV und neue Medien. 323 KreditnehmerInnen gründeten ein neues Unternehmen, 74 benötigten den Kredit, um ein Unternehmen fortzuführen und 13 der genehmigten Kredite waren für eine Übernahme eines bestehenden Unternehmens.

Die Idee hinter dem Mikrokredit-Programm ist, die Neugründung, Fortführung, Erweiterung und Übernahme von wirtschaftlich selbstständigen Kleinunternehmen aller Branchen zu fördern. Vor allem Menschen, die aus der Arbeitslosigkeit kommen oder von Armut gefährdet sind, soll der Mikrokredit als Starthilfe dienen“, so der Minister. Diese Zielgruppen wurden mit diesem Programm auch erreicht:
304 der vergebenen Mikrokredite gingen an Beschäftigungslose, 31 an formal Selbstständige, 26 an am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen, 27 an von Armut betroffene oder bedrohte Personen und 10 Kredite erhielten Menschen, mit erschwertem oder ausgeschlossenem Zugang zum Kreditmarkt. Insgesamt wurde in diesen fünf Jahren ein Volumen von 4.670.996 Euro an Krediten vergeben.

Diese Zahlen belegen die Aussagen des abgwiesenen Antragsstellers und untermauern unsere Zahlen welche die Härte in diesen System zeigen. Daher der Tipp: Besorgen sie sich irgendeinen Pass mit einem bärtigen, dunklen Konterfei, ein möglichst exotischer Name sollte drinstehen und eine e-Card vom nächsten Supermarktbettler…
Das öffnet in ABSURDISTAN alle Türen und Arme der Hilfsorganisationen, die Herzen der Gutmenschen werden ihnen zufliegen und mit dem per Mikrokredit eröffneten Handel mit “Waren aller Art” wird Ali N, auch viele glücklich machen…