Gestern starb das Vergewaltigung – Opfer aus Tulln: heute der nächste Fall

Gestern mussten wir berichten. Jenes Vergewaltigungsopfer aus Tulln ist verstorben.

Update: Laut Kronen Zeitung wollen Menschen helfen.

Hier der Bericht
Vergewaltigungsopfer aus Tulln verstorben

Heute haben wir ein Deja vu: Der nächste Traurige Fall. So sagt diese 14 jährige:

Kurz zum Vorbericht:

Nur vier Monate Haft für 14-jährigen Vergewaltiger

Kronen Zeitung: „Wie kommt man auf die Idee, auf diese Weise seinen ersten Sex zu haben?“, ist ein 14 Jahre alter Bub am Dienstag am Wiener Landesgericht gefragt worden.
Der Bursche hatte sich am 17. September 2018 mit einer Mitschülerin getroffen, diese in einen Aufzug gedrängt und das gleichaltrige Mädchen vergewaltigt.
Anschließend zwang er sie noch zum Oralverkehr.
Doch damit nicht genug: Den erzwungenen Sex ließ er von einem Freund, der ihn zu dem Treffen begleitet hatte, mitfilmen.
Das Video machte anschließend die Runde an der Schule. Das Urteil: Der 14-jährige Vergewaltiger erhielt zwei Jahre Haft, davon aber nur vier Monate unbedingt.

Hier mehr dazu

Gleichungen, Parallelen zum Fall Tulln lassen sich durchwegs erkennen. Den Tätern ist nicht bewusst was sie machten.

Das Gericht? Keiner kann dieses Urteil verstehen. Fakt ist wieder ist ein Leben zerstört. Wieder wird ein Mensch nicht mehr gesünder, weil es der Rechtsstaat….. Wieder steht eine Frau mit ihrem Kind vor den Trümmern von allem.

Nach dem Motto, Aber lassen wir, dieses Opfer selbst zu Wort kommen, sie gaben der Krone ein Interview.

Opfer: „Sie haben mir meine Kindheit genommen!“

Die 14-jährige Maria (Name geändert) sitzt geduckt auf der Couch, ihre schwarzen Haare trägt sie zusammengebunden, die Hände zittern, wenn sie über das Furchtbare spricht, was ihr passiert ist. Vergewaltigt, gefilmt – und mit dem Handy-Video bloßgestellt. Die Peiniger von Maria erfuhren in einem Aufreger-Urteil Milde. Maria jedoch wurde „meine Kindheit geraubt!“

„Es ist ein Skandal“, sagt Marias Mama. Vier Monate Haft für den Haupttäter.
Das Mädchen hat Panikattacken, den Lift kann sie nicht mehr betreten.
Fast täglich läuft sie ihren Peinigern über den Weg. „Ich will weg von dort.
Sie nie wieder sehen müssen!“
„Ich plädiere an die Stadt Wien, dem jungen Opfer unbürokratisch einen sofortigen Umzug weg vom Tatort zu ermöglichen“, so Rechtsanwalt Alfred Boran.

Die Vergewaltigung geschah im Lift des gemeinsamen Wohnhauses?

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Therapie macht nicht gesund, es kann ebenfalls zum Gegenteil führen. Auch er wird nie wieder gesund werden: Bub im Hallenbad vergewaltigt, Therapie brachte noch mehr Schmerz.

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