Kern: Spaltung in der eigenen Partei

Kern und Doskozil
Christian Kern (l.) und Hans Peter Doskozil (r.) | Foto: Christopher Dunker / BKA

Die SPÖ ist schon längst in zwei Lagern gespalten.

Und die Streitigkeiten zwischen Kern und Doskozil werden immer häftiger

Kern im ÖSTERREICH-Interview: „Doskozils Einschätzung schlicht falsch“

SPÖ-Chef im Interview: Dass die SPÖ das Migrationsthema ausblende, sei „ein unsinniger Vorwurf“. „Kein Zweifel, dass wir Zuwanderung begrenzen müssen.“

Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagausgabe) weist SPÖ-Chef Christian Kern seine Kritiker zurecht. Über Hans-Peter Doskozil, der vor einer „rot-grünen Fundi-Politik“ gewarnt hat, sagt Kern: „Seine Einschätzung war schlicht falsch. Das kann vorkommen.“ Der Vorworf sei „völlig unsinnig“. Kern: „Arbeit und Soziales werden immer das Fundament sein, auf dem die SPÖ steht. Genauso brauchen wir ein starkes Europa, Maßnahmen gegen den Klimawandel und eine geordnete Migrationspolitik.“

Auch der Vorwurf, die SPÖ blende das Migrationsthema aus, sei „unsinnig“. „Migration ist eine der vier Säulen des neuen Grundsatzprogramms. Es gibt keine Zweifel, dass wir die Zuwanderung begrenzen und mehr für die Integration tun müssen.“

Kern übt auch Kritik an der Einladung des russischen Staatspräsidenten Putin zur Hochzeit von Außenministerin Kneissl:
„Österreich hat und braucht gute Beziehungen zu Russland. Ich wünsche den Eheleuten alles Gute. Aber die Vermischung von Privatem und Politischem auf Kosten der Steuerzahler durch die FPÖ-Ministerin passt nicht.“

Quelle
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