Oberösterreich Freigänger bedrohte Familie mit dem Umbringen

Oberösterreich: Es ist ein Glück, das die Familie noch lebt

Der Häftling hatte einen Freigang. Sollte bald entlassen werden.

Leider kam es anders, die Psychologen die dem Mann, Gefahrlosigkeit attestiert hatten, wissen auch nicht wie dies geschehen konnte.

Hier der Polizeibericht

Am 18. März 2018 um 11 Uhr verständigte eine 23-jährige Hausfrau und Mutter aus dem Bezirk Freistadt die Polizei, dass ihr Wohnungsnachbar, ein 42-jähriger Haftfreigänger mit Gewalt in die Wohnung ihrer Familie eindringen wolle. In der Wohnung waren noch ihr Ehemann und ihre drei minderjährigen Kinder.
Nach Bekanntwerden des Sachverhaltes wurden zwei Polizeistreifen zum Vorfallsort beordert.
Dem 42-Jährigen war es inzwischen gelungen die Wohnungstür der Familie aufzubrechen und in die Wohnung einzudringen.
Er sprach Morddrohungen gegen die Familienmitglieder aus. Weiters kam es zum Zusammentreffen mit dem Familienvater, welcher den Verdächtigen wieder hinausdrängen konnte.
Inzwischen trafen die Polizeibeamten am Vorfallort ein.
Der 42-Jährige kam den einschreitenden Beamten im Stiegenhaus entgegen.
Dabei attackierte er die Beamten, indem er eine Bierdose auf sie warf, mit geballten Fäusten auf sie zustürmte und Morddrohungen ausstieß, weshalb ihm Pfefferspray von einem Beamten ins Gesicht gesprüht werden musste.
Dieser zeigte jedoch wenig Wirkung. Unmittelbar darauf konnte der Beschuldigte mittels Körperkraft fixiert werden und ihm wurden die Handfesseln angelegt.
Der 42-Jährige war äußerst aggressiv und konnte nicht beruhigt werden.
Er begann auch auf die Beamten einzutreten, weswegen ihm auch noch Fußfesseln angelegt werden mussten.
Anschließend wurde er festgenommen.
Der Verdächtige wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Linz wieder in die Justizanstalt Linz eingeliefert.
Der Beschuldigte verbüßt derzeit eine Haftstrafe und hatte ab 18. März 2018, 8 Uhr, einen Haftfreigang. Nur drei Stunden später ereignete sich der Vorfall. Er war zur Tatzeit merklich alkoholisiert.

Wäre der Ehemann nicht zu Hause gewesen, wäre die Tat noch schlimmer ausgegangen.

Quelle