Rausschmiss von Susanne Wiesinger wirbelt einigen Staub auf

FPÖ-Nepp, Krauss zu Wiesinger-Entlassung: Wer Probleme mit Radikalen Muslimen aufdeckt, wird vom rot-schwarzen Moloch rausgemobbt

Gegen Bildungsverweigerer muss mit aller Konsequenz vorgegangen werden

Heftige Kritik am Rausschmiss von Susanne Wiesinger als Ombudsfrau im Bildungsministerium durch ÖVP-Bildungsminister Faßmann üben der geschäftsführende Wiener FPÖ-Obmann, Vizebürgermeister Dominik Nepp und FPÖ-Bildungssprecher, Stadtrat Maximilian Krauss. Wiesinger deckt in einem neuen Buch die katastrophalen Zustände in Schulen auf, beispielsweise, dass muslimische Schüler sich weigern, das Wort „Rock“ zu schreiben, weil das Tragen des Rockes im Islam verboten sei.

„Nachdem Frau Wiesinger vom SPÖ-System in Wien gemobbt wurde, wird sie jetzt vom tiefschwarzen Moloch aus dem Ministerium geekelt. Einmal mehr zeigt sich, wie SPÖ und ÖVP mit couragierten Menschen umgehen, die Missstände ans Tageslicht bringen und Skandale aufdecken“, so Nepp.

„Susanne Wiesinger hat bereits in ihrem ersten Buch aufgedeckt, was die FPÖ seit vielen Jahren kritisiert, nämlich die großen Probleme mit islamistischen Tendenzen. Anstatt dieses Problem zu lösen und scharfe Konsequenzen für die Verantwortlichen zu setzen, wird Realitätsverweigerung betrieben und die Vorgänge werden vertuscht“, kritisiert Krauss.

„Leidtragene dieser Zustände sind viele Kinder und die Lehrerinnen und Lehrer. Es ist daher nicht verwunderlich, dass teure Privatschulen richtiggehend gestürmt werden, um diesem Wahnsinn zu entgehen. Die SPÖ ist in Wien gefordert, nicht länger den Kopf in den Sand zu stecken.“ so Nepp und Krauss.

Freigestellt! Wut-Lehrerin zerkracht sich mit Faßmann

NEOS zu Wiesinger-Buch: Parteipolitik muss endlich raus aus der Schule!

Künsberg Sarre: „Statt uns künstlich über Anpatzversuche zu echauffieren, sollten wir lieber dringend über die alarmierenden Inhalte des Buches reden.“

„Wir dürfen uns von den türkisen Message-Kontrolloren keinen Sand in die Augen streuen lassen“, sagt NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre zu der Aufregung um das neue Buch von Susanne Wiesinger. „Nicht Frau Wiesinger hat einen Vertrauensbruch begangen, indem sie – neben dem Bericht der Ombudsstelle – ein Buch über ihre Erfahrungen als Ombudsfrau im Ministerium geschrieben hat, die Politik begeht diesen Vertrauensbruch gegenüber der Gesellschaft!“

NEOS erinnern daran, dass Susanne Wiesinger den Auftrag hatte, einen unabhängigen Bericht über die Situation an den österreichischen Schulen zu erarbeiten und zu verfassen. „Das wollte die ÖVP aber offenbar von Anfang an unbedingt verhindern. Vielmehr sollte Wiesingers Arbeit, wie sie schreibt, ausschließlich die politischen Positionen der Volkspartei untermauern. Weil sie dieses schmutzige Spiel nicht mitspielte, soll Wiesinger jetzt nicht nur diskreditiert, sondern auch vor die Tür gesetzt werden. Das ist inakzeptabel“, sagt Künsberg Sarre und kündigt eine parlamentarische Anfrage an: „Wir werden die Vorgehensweise des Bildungsministeriums und der Regierungsspitze im Detail hinterfragen.”

Statt sich künstlich über „Anpatzversuche einer Wutlehrerin“ zu echauffieren, „sollten wir Frau Wiesinger für ihren Mut dankbar sein und lieber dringend über die Inhalte des Buches sprechen“, meint Künsberg Sarre. „Denn die sind alarmierend und zeigen Schwarz auf Weiß auf, dass die Arbeit im Bildungsministerium rein auf ideologischer Basis geführt wird und es beim Thema Schule ausschließlich um Parteipolitik und die Spannungen zwischen Schwarz/Türkis und Rot geht – und nicht um das Wohl unserer Kinder. Sei es beim Thema Deutschklassen, sei es beim Thema Ganztagsschule, sei es beim Thema Religions- und Ethikunterricht, egal, bei welchem Thema. Einzig beim Postenschacher scheinen die alten Parteien an einem Strang zu ziehen. Parteipolitik muss endlich raus aus der Schule! Stattdessen braucht es eine echte Bildungsrevolution ohne ideologische Scheuklappen, sonst verspielen wir unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder. Darüber müssen wir jetzt reden.“

Hammerschmid zu Wiesinger-Abberufung: So funktioniert das System Kurz.

Abberufung zeigt einmal mehr, dass Ideologie und nicht Expertenmeinung zählt.

Als „direkte Auswirkung der Message Control des Systems Kurz“ sieht SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid die kolportierte Abberufung der Ombudsfrau für Wertefragen und Kulturkonflikte im Bildungsministerium, Susanne Wiesinger. „In den Schulen, besonders in jenen, wo die Herausforderungen groß sind, ist viel zu tun. Da kann der richtige Weg nur sein, dass man die Probleme der Lehrerinnen und Lehrer ernst nimmt. Parteipolitische Message Control ist hier völlig fehl am Platz“, sagt Hammerschmid.

Grundsätzlich habe Parteipolitik an Schulen nichts zu suchen. „Es geht um die beste Bildung, es geht um die besten Chancen für unsere Kinder. Daher müssen Parteipolitik und Ideologie raus aus der Schule“, betont Hammerschmid und fährt fort: „Es geht um Bildungsziele, die über Parteiideologien und auch über Legislaturperioden hinaus Gültigkeit haben. Es braucht eine langfristige Strategie für Verbesserungen im Bildungssystem.“

Hammerschmid schließt daran erneut die Forderung an einen nationalen Bildungskonvent an, mit allen im Nationalrat vertretenen Parteien sowie mit ExpertInnen, SchülerInnen, PädagogInnen und Eltern. „Es geht darum, die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt zu meistern. Daher können wir uns es nicht leisten, dass in der Schule parteiideologisch gehandelt wird, sondern es muss um die beste Bildung und die beste Pädagogik für unsere Kinder gehen. Die Herausforderungen sind groß. Bildung ist die beste Schutzimpfung“, schließt Hammerschmid.

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